Vorgehensmodell

Praxis Lichtblick Heilpraktiker Psychotherapie Weinheim
Foto: Petra Weiß

Auf dieser Seite finden Sie:

  1. Kennenlernen
  2. Traumatherapie
  3. Entwicklungsbegleitung
  4. Informationen sammeln
  5. Konzept abstimmen
  6. Start
  7. Struktur

1. Kennenlernen

Wir lernen uns in einem halbstündigen Info-Gespräch unverbindlich kennen. Ziel diese Info-Geprächs ist es, dass Sie sich über die Möglichkeiten unserer Zusammenarbeit persönlich informieren können. Gerne gehe ich auf Ihre Fragen zu meinen Methoden oder meinem Vorgehensmodell im Allgemeinen ein. Gerne können Sie mir einen ersten kleinen Hinweis darauf geben, worum es Ihnen geht. Spezielle Fragen zu Ihrem Anliegen brauchen einen anderen Rahmen und sind daher im nächsten Termin richtig platziert. Bitte lesen Sie vor diesem Gespräch die Informationen unter Transparenz der Preise und Regeln. Wenn es darüber hinaus noch Fragen zur Organisation oder Abrechnung gibt, sprechen Sie diese bitte im Info-Gespräch offen an.

Vielleicht haben Sie schon eine konkrete Vorstellung davon, welche meiner Leistungen Sie in Anspruch nehmen wollen. Dann sagen Sie das gerne bei der Terminvereinbarung oder zu Beginn des Info-Gesprächs, damit ich auf Ihr Interesse gezielt eingehen kann.

Bei dem Termin sollte sich schon zeigen, ob Sie als Patient*in in meine Praxis kommen oder ob Sie meine Beratung im Rahmen einer Entwicklungsbegleitung in Anspruch nehmen möchten.

Nach dem ersten Kennenlernen, können Sie in aller Ruhe Kopf und Bauch befragen, ob die angebotenen Verfahren für Sie passen und ob Sie sich in meiner Gegenwart wohlfühlen. Auch ich befrage Intellekt und Intuition, ob ich der Zusammenarbeit in persönlicher und fachlicher Hinsicht zustimmen kann. Ein paar Tage später stimmen wir uns ab: Wenn beide ein gutes Gefühl haben, vereinbaren wir einen Termin zur Erstanamnese (Praxis) bzw. zur Standortbestimmung und Auftragsdefinition (DELPHI Entwicklungsbegleitung).

2. Traumatherapie

Heilpraktiker Weinheim
Foto: Petra Weiß

Wenn sich im Info-Gespräch zeigt, dass eine Traumatherapie das zentrale oder einzige Element der Behandlung sein soll, ist es auch möglich, nach einer kurzen psychiatrischen Anamnese und gemeinsamer Auftragsdefinition direkt mit Somatic Experiencing zu beginnen. Die aufwändige Fallerhebung der körperlichen Symptome mit homöopathischer Ausrichtung und das sonst übliche Konzeptgespräch über die Auswahl und Priorisierung der verschiedenen Methoden entfallen dann.

Dieses Vorgehen ist besonders dann sinnvoll, wenn der aktuelle Zustand langwierige Vorgespräche nicht zulässt. Oder wenn auf der Hand liegt, dass traumatische Erlebnisse Ursache der Beschwerden sind. Oder wenn die medizinische bzw. naturheilkundliche Behandlung bereits zufriedenstellend durch eine*n Kolleg*in erfolgt und das auch so bleiben soll.

Für den Erfolg der Traumatherapie mit Somatic Experiencing ist ein regelmäßiges Arbeiten wichtig. Generell hat sich ein 4-wöchiger Rhythmus bewährt. Zu Beginn der Behandlung oder in akuten Phasen kann es manchmal sinnvoll sein, Behandlungstermine im 14-tägigen Takt zu vereinbaren. Wenn aufgrund der Entwicklung oder aufgrund äußerer Umstände eine engere Betreuung erforderlich ist, regeln wir das individuell.

3. Entwicklungsbegleitung

Praxis Lichtblick Heilpraktiker Psychotherapie Weinheim
Foto: Angelika Wolter / pixelio.de

Die Zusammenarbeit bei der Entwicklungsbegleitung lässt prinzipiell mehr gestalterische Freiheiten als eine Therapie. Empfehlen kann ich aus der Erfahrung, einen regelmäßigen Kontakt zu pflegen. Begleiten kann ich Sie nur, wenn Sie grundsätzlich gerne in Verbindung bleiben wollen. Sonst ist das keine Begleitung, sonder es handelt sich das Setzen von punktuellen Impulsen. Manchmal ist auch das sinnvoll. Aber diese Art der Kooperation entspricht nicht meinen Bedürfnissen.  Ich möchte gerne kontinuierlich arbeiten und die Fortschritte miterleben.

4. Informationen sammeln

Im nächsten Gespräch berichten Sie ausführlich, worum es Ihnen geht und was Sie sich von unserer Zusammenarbeit erhoffen. Wir stimmen ab, welche Erwartungen realistisch sind. Danach erarbeite ich ein individuelles Konzept für Sie auf der Grundlage dieser Informationen.

Der Zeitaufwand für dieses Gespräch liegt in der Regel bei 1,5 Stunden.

5. Konzept abstimmen

Das Konzept besprechen wir im nächsten Termin und legen gemeinsam das weitere Vorgehen fest. Die Konzeptbesprechung dauert normalerweise 1 bis 1,5 Stunden, je nachdem wie viele Detailfragen Sie dabei klären möchten. Ich empfehle Ihnen konkrete Maßnahmen und eine aus meiner Sicht sinnvolle Priorisierung. Und Sie wählen frei, was Sie in welcher Reihenfolge umsetzen möchten. Die Priorisierung kann auch durch kinesiologische Tests erfolgen. Im Laufe der weiteren Zusammenarbeit kann es durchaus sinnvoll sein, diese Tests von Zeit zu Zeit zu wiederholen, um ggf. eine Kurskorretur durchzuführen.

Alle Informationen können Sie sich im Gespräch notieren. Bringen Sie sich daher am Besten etwas zum Schreiben mit.

6. Start

Beim nächsten Termin starten wir mit der Methode, für die Sie sich entschieden haben. Wenn Sie mehrere Verfahren in Anspruch nehmen möchten, nutzen wir jeweils EINE je Termin. Sie wählen zu Beginn, welche das sein soll. Bei Bedarf spreche ich auch gerne eine Empfehlung aus.

Ein Termin dauert 1 bis 1,5 Stunden. Darin enthalten ist Zeit für eine orientierendes Vorgespräch (Wie geht es Ihnen heute? Was ist zwischenzeitlich passiert?), ein Verfahren (SE oder homöopathische Repertorisation oder…) sowie Raum für einen angemessen Ausklang ggf. mit Terminvereinbarung.

Generell ist es wenig hilfreich, wenn wir unter Termindruck arbeiten müssen. Daher richten Sie sich bitte im Allgemeinen so ein, dass Sie anderthalb Stunden zur Verfügung haben. Ich richte mich so ein, dass zwischen den Terminen etwas Freiraum ist, so dass wir meinerseits nicht unter Druck geraten.

Eine Empfehlung möchte ich Ihnen ans Herz legen: Kommen Sie nicht abgehetzt an. Es ist kontraproduktiv, wenn Ihr Nervensystem schon vor Beginn der Behandlung im Stress ist. Das gilt auch und besonders für Patient*innen, die zur Traumatherapie kommen. Kalkulieren Sie genügend Zeit für die Anreise, Parkplatzsuche und zum Ankommen ein. Packen Sie den Termin nicht zwischen zwei andere Verpflichtungen. Geben Sie Ihrer Seele auch nach der Sitzung noch genügend Raum, damit sich das Ergebnis unserer Bemühungen entfalten kann. So nutzen Sie Ihre Behandlung am Besten für sich.

Traumatherapeutische Sitzungen mit Somatic Experiencing können erheblich kürzer als 1,5 Stunden sein, insbesondere zu Beginn des Behandlungszyklus.

Hierzu finden Sie ergänzende Informationen auf der Seite Transparenz der Preise und Regeln sowie auf dieser Seite weiter unten unter Abweichende Vorgehensweise für Traumatherapie.

7. Struktur

Meine Termine dauern normalerweise 1 bis 1,5 Stunden. Üblicherweise kommen meine Patient*innen und Klient*innen alle 4 Wochen.

Zu Beginn bzw. in akuten Krisensituationen kann es manchmal sinnvoll sein, die Intervalle deutlich zu verkürzen. Das stimmen wir dann im Einzelfall gemeinsam ab.

Längere Intervalle vereinbare ich nur in begründeten Ausnahmefällen. Es ist mir wichtig, dass Sie “dran bleiben” wollen und engagiert an unserem gemeinsamen Erfolg mitarbeiten.

Manchmal ist es hilfreich, gegen Ende der Zusammenarbeit noch ein oder zwei “Ausschleich”-Termine in größeren Abständen einzubauen, damit sich ein sicheres Gefühl einstellen kann.

Wenn Sie merken, dass Sie mit Ihrer Entwicklung auf diesem Stand erst mal zufrieden sind oder aus anderen Gründen eine Pause wünschen bzw. die Zusammenarbeit beenden möchten: Sprechen Sie das bitte offen an. Dann finden wir beide einen runden Abschluss, der offene Türen hinterlässt.

Es kommt immer wieder vor, dass ein bestimmtes Problem gelöst worden ist und wir die Behandlung daher beenden, und Jahre später kommen die Menschen in einer anderen Situation erneut zu mir. Das freut mich immer ganz besonders. Sie sind jederzeit wieder willkommen!