Psychosomatik

Praxis Lichtblick Heilpraktiker Psychotherapie Weinheim
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Welche Beschwerden Sie haben und wo diese lokalisiert sind, ist kein Zufall. Symptome sind wertvolle Hinweise auf notwendige Veränderungen im Verhalten oder in der inneren Haltung.

Nicht jede wohlgemeinte Empfehlung zur angeblich gesunden Lebensführung ist für alle Menschen zutreffend. Daher ist es wichtig herauszufinden, wo man wirksam ansetzen kann, um die inneren oder äußeren Umstände zu verändern, die zu einer Erkrankung geführt haben.

Es geht nicht drum, sich für das Kranksein schuldig zu fühlen, sondern  Verantwortung für die Genesung zu übernehmen.

Mein Blick auf die Sprache der Symptome ist geprägt durch einen der Pioniere der Psychosomatik, Dr. med. Rüdiger Dahlke. Sein Konzept habe ich verinnerlicht. Ich betrachte das Wesen einer Erkrankung und versuche, Muster zu finden.

Praxisbeispiel: Es gibt eine Autoimmunerkrankung, für die DNS-Antikörper typisch sind. Aufmerksame Dr.-House-Zuschauer kennen sie. Bei besonders kniffeligen Diagnoserätseln sagte immer irgendjemand “…oder es ist Lupus.” Gemeint ist der systemische Lupus erythematodes. Die Krankheit gilt als “Chamäleon”, weil sie so variantenreich auftritt, dass man sie leicht mit anderen Krankheitsbildern verwechseln kann. Aus Sicht der konventionellen Medizin ist Lupus unheilbar. Die Symptome werden durch Cortison, Anti-Malaria-Mittel und Chemotherapie unterdrückt. Verliert man durch die Erkrankung selbst oder als Folge der Behandlung die Nierenfunktion, drohen Dialyse und Transplantation. Durch die Brille der Psychosomatik betrachtet ist es naheliegend zu erforschen, warum der Patient sein Erbgut ablehnt. Das Familienstellen kann dann ein guter Weg zu einer nachhaltigen Lösung sein.

Sich mit psychosomatischen Aspekten von Erkrankungen zu befassen, zeigt unkonventionelle Lösungswege auf. Außerdem dient es der Resilienz, einen Sinn zu finden, in dem, was uns anscheinend “zufällig” widerfährt. Der Begründer der Solutogenese (wie Gesundheit entsteht) Aaron Antonovsky hat schon in den 1970er Jahren herausgefunden, dass es unserer Gesundheit dient, unser Leben als verstehbar und handhabbar und unser Handeln als sinnvoll zu erleben. Dabei entsteht ein Gefühl von “Kohärenz”. Das Leben fühlt sich stimmig an.

Der Neurowissenschaftler Prof. Dr. Gerald Hüther sagt, dass unser Gehirn immerzu einen Zustand von Kohärenz anstrebt. Aus dem einfachen Grund, dass in diesem Zustand wenig Energie verbraucht wird. 

Ich wende mehrere Methoden an, die eine ganzheitliche Sicht auf körperliche und seelische Beschwerden erlauben, z.B.