Kinesiologische Tests

Wenn Sie schon einige Versuche hinter sich haben, ein körperliches oder psychisches Malheur in den Griff zu bekommen, steigt der Leidensdruck. Manche Patienten sind dann bereit, alles mögliche mit sich machen zu lassen, nur um endlich das Symptom loszuwerden. Das ist verständlich, aber nicht hilfreich. Dann besteht die Gefahr, sich zu verzetteln.

Statt aktionistisch alle möglichen Räder in Gang zu setzen, nutzen wir gezielt nur diejenigen Methoden, die Sie jetzt brauchen. Wie finden wir das heraus?

In meiner Praxis verwende ich seit Jahren einen kinesiologischen Test um herauszufinden, was meinen Patienten jeweils am meisten dient. Das kann ganz allgemein abgefragt werden oder in Bezug auf bestimmte Beschwerden.

Diese Tests ersparen meinen Patienten und mir aufwendige und zeitintensive Irrwege. Bei anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden, insbesondere wenn (zusätzlich) die Seele in Schieflage ist, fällt es oft schwer, einen Zugang zum Bauchgefühl zu finden, um stimmige Entscheidungen zu treffen. Dann sind kinesiologische Tests eine große Erleichterung.

Homöopathische Mittel teste ich grundsätzlich kinesiologisch aus. So bestimme ich die passende Verdünnungsstufe, die Darreichungsform und die Dosis.

Bei Unverträglichkeiten von Nahrungsmitteln kann man mithilfe von kinesiologischen Tests ermitteln, welche Menge für den Betreffenden verträglich ist. Denn hier macht die Dosis das Gift. Es ist häufig unnötig, sich den Genuss ganz zu versagen.

Bei Allergien empfehle ich Bluttests, die das Ergebnis in Abstufungen anzeigen. Erfahrungsgemäß können sich Allergien mit der Zeit auflösen. Ein lebenslanger Verzicht ist nur bei wenigen Störungen notwendig, z.B. bei Zöliakie/Sprue. Wenn Gluten zu Problemen führt, liegt allerdings in der Praxis immer wieder nur eine temporäre Glutensensibilität vor. Für bestimmte Blutgruppen ist diese allerdings sehr ernst zu nehmen.

Kinesiologische Tests befragen das Unterbewusstsein. Daher können sie eingesetzt werden, wenn wichtige Entscheidungen im Leben anstehen. Eine einfühlsame Fragetechnik und Erfahrung in der Interpretation der Testergebnisse sind hier besonders wichtig, um sich nicht zu überfordern und keine voreiligen Schlüsse zu ziehen.

Eine weitere Methode, die ich in solchen Fällen immer wieder gerne anwende, ist die Aufstellungsarbeit.

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