Homöopathie

Praxis Lichtblick Heilpraktiker Psychotherapie Weinheim
Foto © Petra Weiß

Homöopathie ist eine seit mehr als 100 Jahren bewährte Möglichkeit, Krankheiten zu begegnen. Sie zielt darauf, tiefliegende Ursachen aufzulösen, ganz gleich ob sie leiblicher oder psychischer Natur sind, oder ob sie von den Eltern übernommen wurden.

Homöopathie unterstützt die Gesundung und gleichzeitig das Bewusstwerden der Zusammenhänge zwischen Körper, Seele und Geist. So dient sie der Integrität, Wahrhaftigkeit und Aufrichtigkeit im Leben und führt uns in die Selbst-Treue. Moderner würde man sagen: Sie unterstützt die Persönlichkeitsentwicklung in Richtung Authentizität.

Das passende Mittel bewirkt, dass wir neben den körperlichen Beschwerden auch Einseitigkeiten im Gemüt loslassen – selbst wenn sie uns schon Jahrzehnte lang begleiten. Wir gewinnen damit ganz neue Blickwinkel und Einsichten. Situationen können umbewertet, selbtschädigende Glaubenssätze aufgelöst und Handlungsmuster verändert werden. Dadurch gibt die homöopathische Behandlung kraftvolle Anstöße für ein freieres und selbstbestimmteres Leben.

Seit Anbeginn meiner homöopathischen Arbeit setze ich mich mit den Arzneimittelbildern und den Sichtweisen der unterschiedlichen homöopathischen Schulen auseinander. 2007 habe ich den Arbeitskreis “Integrative Homöopathie” mitgegründet. In meinen Essays zu den Einzelmitteln habe ich versucht, das Wesen der jeweiligen Arznei herauszuarbeiten. Mir bereitet es Freude, Muster in dem Verhalten des Patienten oder im Ausdruck seiner Erkrankung zu erkennen und mit den Eigenarten der Arzneimittel in Verbindung zu bringen. 

Eine Software inkl. umfangreicher Datenbank erlaubt es mir, mit dem Computer auszuwerten, welche Mittel bei dem Beschwerdebild infrage kommen. Selten angewendete und daher weniger gut dokumentierte Mittel tauchen in der Computeranalyse nicht bzw. nur nachrangig auf.

Kinesiologische Tests unterstützen die Mittelwahl. Außerdem erscheinen sie mir unverzichtbar zur Bestimmung des individuell passenden Vorgehens. Auf diese Weise habe ich schon vielfach ungewöhnliche Mittel gefunden, auf die ich durch das Repertorisieren in Büchern oder durch eine Computeranalyse niemals gekommen wäre; z.B. weniger bekannte tierische Mittel wie Löwe, Schildkröte oder Sperling.

Mein eigenes Konstitutionsmittel ist Polyommatus icarus, der Bläuling. Als Schmetterling steht er für tiefgreifende Wandlungen. Solche habe ich selbst erlebt und begleite sie auch bei meinen Patienten. Daher habe ich das schöne Tier als Titelbild für meinen Internet-Auftritt gewählt.

Mondhomöopathisch begleitet mich Staphisagria, der Rittersporn. Hier ist der Name Programm. Das Mittel hilft uns dabei, aus der Ent-rüstung heraus- und stattdessen in die eigene Rüstung hineinzufinden, sprich: gesunde Grenzen zu setzen. Dieses Anliegen begegnet mir immer wieder in der Sprechstunde. Ich habe Beiträge darüber verfasst und sogar schon Kurse dazu gehalten. 

Praxis Lichtblick Heilpraktiker Weinheim PetRa Weiß
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Welche Potenz in welchem Falle richtig ist, darüber streiten sich die Gelehrten. Nachdem ich fünfzehn Jahre Erfahrungen gesammelt habe, kann ich sagen: Es gibt keinen allgemeingültigen Standard. Jeder Mensch reagiert anders. Ich teste kinesiologisch, welche Dosis individuell passt. So mache ich mich unabhängig von den Dogmen einzelner Schulen der Homöopathie. Der Mensch weiß (unbewusst) selbst am Besten, was ihm dient.

Natürlich teste ich auch, welche Methode grundsätzlich für Sie passend ist. Die ausgetüfteltste Mittelbestimmung nützt nämlich nichts, wenn ein Mensch gar kein Kügelchen will oder braucht.

Mein Homöopathie-Wissen fußt auf einer meiner Ausbildung in klassischer Homöopathie nach Samuel Hahnemann. Ich habe mich von verschiedenen Richtungen inspirieren lassen, die daraus hervorgegangen sind: von der Kent´schen Konstitutionslehre, von der “Psychologischen Homöopathie” von Philip M. Bailey, von George Vithoulkas Betrachtung der “Essenzen homöopathischer Arzneimittel” und von der Herangehensweise von Rajan Sankaran, der den Homöopathen lehrt, “dem anderen Lied” im Patienten zu lauschen. Auch sind mir Bezüge zwischen den Arzneimittelbildern und den Typen des Enneagramms immer wieder hilfreich.

In der täglichen Anwendung nutze ich die Erkenntnisse von Melissa Assilem (Muttermittel in der Homöopathie) und Susanne Dinkelmann (Die Homöopathie des Mondes), die Bezüge zwischen den Tierkreiszeichen und verschiedenen homöopathischen Arzneien herstellt. So lässt sich aus der Mondstellung errechnen, welche Mittel für chronische Beschwerden und für akute Symptome in den verschiedenen Organsystemen infrage kommen.

Selbstverständlich gebe ich nicht einfach eine Arznei, weil z.B. der Mond im Widder steht. Sondern ich prüfe die Plausibilität mit gewissenhaftem Blick, jahrelanger Erfahrung und umfangreichem Fachwissen sowie einem kinesiologischen Test. Häufig entspringt aus dem astromedizinischen Hinweis eine andere Idee, die dann zum passenden Mittel führt.

Homöopathie ist Detektivarbeit, für die der Therapeut Feinsinn, Wissen und Erfahrung braucht. Patienten fühlen sich vielleicht auch deshalb zu der Methode hingezogen, weil die homöopathische Anamnese so ausführlich ist. Für mich ist diese Arbeit eine Möglichkeit, den Menschen wirklich kennenzulernen und zu erfahren, wer er in der Tiefe ist. Aus diesen Einsichten ergeben sich neben der Möglichkeit zur Heilung auch wertvolle Chancen auf Entwicklung und Selbsterkenntnis. 

Meine Text-Beiträge zur Homöopathie: