Vorgehensmodell

Heilpraktiker Weinheim

Foto: PetRa Weiß

Auf dieser Seite finden Sie:

  1. Die Ebenen des Mensch-Seins
  2. Info-Gespräch: Gelegenheit zum Kennenlernen
  3. Erstanamnese: Zeit für alles Wesentliche
  4. Konzeptbesprechung: meine Empfehlung – Ihre Wahl
  5. Therapiestart – Und dann geht´s los
  6. Häufigkeit der Sitzungen und Behandlungs-Rhythmus
  7. Abweichendes Vorgehen für Traumatherapie
  8. Hand in Hand arbeiten

1. Die Ebenen des Mensch-Seins

Mit meinen Behandlungsmethoden kann ich Sie auf allen Ebenen des Mensch-Seins unterstützen:

  • den physische Leib,
  • den Energiekörper,
  • den seelisch-geistigen Bereich und
  • die systemische Ebene.

Mein therapeutisches Menschen- und Weltbild habe ich in meinem Artikel Individuelle (Krebs-) Medizin ausführlich erläutert. Die beschriebenen Überlegungen sind anhand einer Krebserkrankung verdeutlicht, treffen aber genausogut auf jedes andere gesundheitliche Malheur zu. Bitte lesen Sie diesen Text vor dem Info-Gespräch.

Welche Therapie für Sie persönlich gerade angemessen ist, welche Ebenen parallel oder nacheinander behandelt werden wollen, das stimmen wir ganz individuell auf Ihre Situation, Ihre Entwicklung und Ihr Befinden ab.

2. Info-Gespräch: Gelegenheit zum Kennenlernen

Sie können mich kostenfrei und unverbindlich in einem kurzen Gespräch (ca. 30 Minuten) kennen lernen. Ziel diese Info-Geprächs ist es, und dass Sie sich über die Möglichkeiten in meiner Praxis persönlich informieren können. Gerne gehe ich auf Ihre Fragen zu meinen Methoden oder meinem Vorgehensmodell im Allgemeinen ein. Spezielle Fragen zu Ihrem Krankheitsbild brauchen einen anderen Rahmen und sind daher im Anamnese-Gespräch richtig platziert. Bitte lesen Sie vor diesem Gespräch die Informationen unter Transparenz der Preise und Regeln. Wenn es darüber hinaus noch Fragen zur Organisation oder Abrechnung gibt, sprechen Sie diese bitte im Info-Gespräch offen an.

Nach dem ersten Kennenlernen, können Sie in aller Ruhe Kopf und Bauch befragen, ob diese Form der Heilkunde für Sie passt. Ich arbeite gerne mit Menschen, die diesen Weg mit innerer Überzeugung beschreiten. In meiner Praxis ist Mitmachen angesagt. Sie erhalten eine Reihe von Tipps, was Sie selbst zu Ihrer Gesundung beitragen können. Und wenn Sie dazu in der Lage sind, ist es wichtig, dass Sie aktiv an Ihrem Genesungsprozess mitwirken. Patientenkompetenz aufzubauen und Selbstbestimmung zu fördern sehe ich als wesentliche Bestandteile meiner Arbeit.

3. Erstanamnese: Zeit für alles Wesentliche

Heilpraktiker Weinheim

Foto: Thomas Kämpf

Entscheiden Sie sich für eine Therapie bei mir und stimmt auch meinem Empfinden nach “die Chemie”, vereinbaren wir einen Termin zur Erstanamnese. Bei dieser Fallerhebung ist Raum für alles Wesentliche. Für dieses Gespräch nehmen wir uns 1,5 Stunden Zeit. Danach erarbeite ich ein individuelles Therapiekonzept für Sie auf der Grundlage dieser Informationen.

4. Konzeptbesprechung: meine Empfehlung – Ihre Wahl

Das Konzept stimmen wir in einem persönlichen Gespräch ab und legen gemeinsam das weitere Vorgehen fest. Die Konzeptbesprechung dauert normalerweise 1 bis 1,5 Stunden, je nachdem wie viele Detailfragen Sie dabei klären möchten. Ich empfehle Ihnen konkrete diagnostische und therapeutische Maßnahmen und eine aus meiner Sicht sinnvolle Priorisierung. Und Sie wählen frei, was Sie in welcher Reihenfolge umsetzen möchten. Die Priorisierung kann auch durch kinesiologische Tests erfolgen. Im Laufe der weiteren Therapie kann es durchaus sinnvoll sein, diese Tests von Zeit zu Zeit zu wiederholen, um ggf. eine Kurskorretur durchzuführen.

Alle Informationen können Sie sich im Gespräch notieren. Bringen Sie sich daher am Besten etwas zum Schreiben mit.

Körperorientierte Psychotherapie (SE), systemische Beratung (Genogrammarbeit und Familienstellen am Brett oder im Raum) und Homöopathie sowie knifflige Diagnose-Rätsel sind meine Praxisschwerpunkte. Methoden wie Pflanzenheilkunde oder Bachblütentherapie runden mein Spektrum ab.

5. Therapiestart – Und dann geht´s los.

Beim nächsten Termin starten wir mit der Behandlungsform, für die Sie sich entschieden haben. Wenn Sie mehrere Therapiemethoden in Anspruch nehmen möchten, nutzen wir jeweils EINE je Sitzung. Sie wählen zu Beginn der Sitzung frei, welche das sein soll. Bei Bedarf spreche ich auch gerne eine Empfehlung aus.

Eine Sitzung dauert 1,5 Stunden. Darin enthalten ist Zeit für eine orientierendes Vorgespräch (Wie geht es Ihnen heute? Was ist zwischenzeitlich passiert?), ein Therapieverfahren (SE oder homöopathische Repertorisation oder…) sowie Raum für einen angemessen Ausklang ggf. mit Terminvereinbarung.

Im begründeten Ausnahmefall können wir eine kürzere Sitzungsdauer vereinbaren. Bitte sagen Sie das gleich bei der Terminvereinbarung dazu, damit ich entsprechend planen kann. Generell ist es wenig hilfreich, wenn wir unter Termindruck arbeiten müssen. Daher richten Sie sich bitte im Allgemeinen so ein, dass Sie anderthalb Stunden zur Verfügung haben. Ich richte mich so ein, dass zwischen den Terminen etwas Freiraum ist, so dass wir meinerseits nicht unter Druck geraten.

Eine Empfehlung möchte ich Ihnen ans Herz legen: Kommen Sie nicht abgehetzt in der Sprechstunden an. Es ist kontraproduktiv, wenn Ihr Nervensystem schon vor Beginn der Behandlung im Stress ist. Das gilt auch und besonders für Patienten, die zur Traumatherapie kommen. Kalkulieren Sie genügend Zeit für die Anreise, Parkplatzsuche und zum Ankommen ein. Packen Sie den Termin nicht zwischen zwei andere Verpflichtungen. Geben Sie Ihrer Seele auch nach der Sitzung noch genügend Raum, damit sich das Ergebnis unserer Bemühungen entfalten kann. So nutzen Sie Ihre Behandlung am Besten für sich.

Traumatherapeutische Sitzungen mit Somatic Experiencing können erheblich kürzer als 1,5 Stunden sein, insbesondere zu Beginn des Behandlungszyklus.

Hierzu finden Sie ergänzende Informationen auf der Seite Transparenz der Preise und Regeln sowie auf dieser Seite weiter unten unter Abweichende Vorgehensweise für Traumatherapie.

6. Häufigkeit der Sitzungen und Behandlungs-Rhythmus

Üblicherweise kommen meine Patienten alle 4 Wochen in die Sprechstunde. Die meisten möchten schon bald nach der Anamnese mit der Behandlung beginnen. Daher versuche ich es so einzurichten, dass wir die Termine für Anamnese, Konzeptbesprechung und Therapiesstart realtiv rasch hintereinander vereinbaren und dann zum normalen Takt übergehen.

Zu Behandlungsbeginn bzw. in akuten Krisensituationen kann es manchmal sinnvoll sein, die Intervalle deutlich zu verkürzen. Das stimmen wir dann im Einzelfall gemeinsam ab.

Längere Intervalle vereinbare ich nur in begründeten Ausnahmefällen. Es ist mir wichtig, dass meine Patienten “dran bleiben” wollen und engagiert an ihrem Therapieerfolg mitarbeiten.

Manchmal ist es hilfreich, gegen Ende des Behandlungszyklus noch ein oder zwei “Ausschleich”-Termine in größeren Abständen einzubauen, damit sich ein sicheres Gefühl einstellen kann.

In jedem Fall wünsche ich mir am Ende unserer Zusammenarbeit ein Abschlussgespräch, um den Behandlungserfolg zu ankern. Wenn Sie merken, dass Sie mit Ihrer Entwicklung auf diesem Stand erst mal zufrieden sind oder aus anderen Gründen eine Pause wünschen bzw. die Behandlung beenden möchten: Sprechen Sie das bitte offen an. Dann finden wir beide einen runden Abschluss, der offene Türen hinterlässt.

Es kommt immer wieder vor, dass ein bestimmtes Problem gelöst worden ist und wir die Behandlung daher beenden, und Jahre später kommen die Menschen in einer anderen Situation erneut in meine Sprechstunde. Das freut mich immer ganz besonders. Sie sind jederzeit wieder willkommen!

7. Abweichendes Vorgehen für Traumatherapie

Wenn sich im Info-Gespräch zeigt, dass eine Traumatherapie das zentrale oder einzige Element der Behandlung sein soll, ist es auch möglich, nach einer kurzen psychiatrischen Anamnese und gemeinsamer Auftragsdefinition direkt mit Somatic Experiencing zu beginnen. Die aufwändige Fallerhebung der körperlichen Symptome mit homöopathischer Ausrichtung und das sonst übliche Konzeptgespräch über die Auswahl und Priorisierung der verschiedenen Methoden entfallen dann.

Dieses Vorgehen ist besonders dann sinnvoll, wenn der aktuelle Zustand langwierige Vorgespräche nicht zulässt. Oder wenn auf der Hand liegt, dass traumatische Erlebnisse Ursache der Beschwerden sind. Oder wenn die medizinische bzw. naturheilkundliche Behandlung bereits zufriedenstellend durch einen Kollegen erfolgt und das auch so bleiben soll.

Für den Erfolg der Traumatherapie mit Somatic Experiencing ist ein regelmäßiges Arbeiten wichtig. Generell hat sich ein 4-wöchiger Rhythmus bewährt. Zu Beginn der Behandlung oder in akuten Phasen kann es manchmal sinnvoll sein, Behandlungstermine im 14-tägigen Takt zu vereinbaren. Wenn aufgrund der Entwicklung oder aufgrund äußerer Umstände eine engere Betreuung erforderlich ist, regeln wir das individuell.

8. Hand in Hand arbeiten

Ich bin mir meiner Möglichkeiten und Grenzen bewusst. Und ich habe nicht den Anspruch, das ganze Spektrum medizinischer und psychotherapeutischer Maßnahmen abdecken zu wollen. Manchmal ist es sinnvoll, andere Experten in Diagnostik oder Therapie einzubeziehen. Daher habe ich mir ein vielfältiges Netzwerk aufgebaut von Kollegen, mit denen ich bei Bedarf Hand in Hand arbeite.

Meine Kooperation mit dem Medizinischen Versorgungszentrum des Labors Dr. Limbach in Heidelberg ermöglicht eine unkomplizierte und zeitnahe Analyse aller erforderlichen Blutwerte. Meine Patienten können direkt mit dem Labor einen Termin zur Blutentnahme vereinbaren – ohne Diskussionen und längere Wartezeiten.