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Gesunde Beziehungen

Heilpraktiker Weinheim PetRa Weiß

Foto: S.v.Gehren / pixelio.de

Mit sich selbst und mit anderen in gesunden Beziehungen zu leben, ist wichtig für unser seelisches Gedeihen. Leider sind Bindungsstörungen in unserer Zeit ziemlich verbreitet. Sie führen nicht selten zu chronisch frustrierenden Beziehungen, Kontaktabbrüchen oder Endlos-Suchen nach dem oder der “Richtigen”. Die entsprechenden Internet-Portale sind voll von Menschen, die eine große Sehnsucht nach dauerhaftem Liebesglück haben und noch nicht fündig geworden sind.

Für die Betroffenen ist es nicht immer einfach, die Gründe in ihrer Biografie zu finden. Vorgeburtliche Traumata, eine Kindheit mit Eltern, die in ihrer elterlichen Kompetenz eingeschränkt waren, z.B. durch eigene Traumatisierung oder psychische Erkrankungen sind nur ein paar Beispiele für die vielfältigen Quellen solcher Probleme.

Die Bindungsvermeider*innen halten Nähe kaum aus und suchen sich daher Partner*innen, die eigentlich nicht zur Verfügung stehen oder beginnen Partnerschaften, die von vorn herein zum Scheitern verurteilt sind. Oder sie schaffen es auf vielfältige Weisen, den bzw. die andere*n auf Abstand zu halten. Bei den ambivalent Gebundenen können Oasen der Verschmelzung sich mit harten Abgrenzungen abwechseln, was es besonders schwierig macht, eine Liebesbeziehung mit ihnen zu leben.

Menschen mit unsicherer Bindung haben mitunter ein übergroßes Bedürfnis nach Nähe. In der Phase der Verliebtheit schaut das tendenziell ganz normal aus. Später aber, wenn der oder die andere wieder mehr in seine bzw. ihre Autonomie geht, was für ihn oder sie vollkommen normal ist, fühlt sich dieser Mensch zurückgestoßen und alleingelassen. Sein Trauma wird reaktiviert. Alle möglichen Verhaltensweisen können daraus resultieren, die der bzw. die Betroffene selbst sich oft nicht erklären kann. Sie machen die gesunde Entwicklung einer Beziehung fast unmöglich. Während gleichzeitig eine enorme Anziehung besteht.

Für alle Beteiligten qualvolle On-off-Beziehungen sind manchmal die Folge. Ebenso der Verlust sexueller Aktivität in der Partnerschaft. Der Trend zu Außenbeziehungen oder Dreiecksbeziehungen kann beispielsweise in einem Zwillingsverlust  begründet sein.

Therapeutisch sinnvoll ist es, die Bindungsangst zu bearbeiten, damit endlich erfüllende Liebesbeziehungen und übrigens auch stabile Freundschaften möglich sind.